Sprachraum - Menschenbild und Haltung


Sprachraum vertritt ein humanistisches und gendergerechtes Menschenbild, das sich in den beiden folgenden Begriffen widerspiegelt:


Autonomie: Der Mensch ist fähig, und es ist sein Bestreben, das eigene Leben selbst zu bestimmen und diesem Sinn zu verleihen.


Ganzheitlichkeit: Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. In diesem Zusammenhang sehen wir Entwicklung von Sprachsensibilität und Ausdrucksfähigkeit AUCH als wichtigen Teil der Persönlichkeitsbildung.


Der Mensch ist als soziales Wesen in die jeweiligen sozialen und gesellschaftlichen Bedingungen seines Umfelds eingebettet. Im Sprachraum wird jeder Person ungeachtet ihrer (sozialen) Herkunft und ihres Geschlechts mit Respekt und Toleranz begegnet.

Jeder Mensch ist ein Individuum mit eigenen Bedürfnissen, vor allem aber mit individuellen Begabungen und Talenten. Diese nach bestem Wissen und Gewissen wertzuschätzen und zu fördern, sehen wir als Aufgabe von Sprachraum.


Die Förderung der schöpferischen Kräfte trägt nicht nur zur Entfaltung menschlichen  Wohlergehens bei, sondern ist dafür sogar unverzichtbar.

Sprache, sei es gesprochene oder geschriebene, dient dem Menschen nicht nur als Mittel zur Verständigung. Sie ist eine von der Persönlichkeit untrennbare Ausdrucksform. Sprache wirkt auf den Sprechenden ebenso wie auf die Angesprochenen.

Daher stellen Themen wie ,,Sprache als Ausdrucksmittel in der Psychotherapie” bis zu “Sprache als Medium der Machtausübung” immer neu zu reflektierende Bereiche dar.

Die Verwendung gendergerechter Sprache ist ein sichtbar Ausdruck des verfassungsrechtlich verankerten Gleichheitsgrundsatzes, dem wir uns im Sprachraum verpflichtet sehen



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