Was ist Poesie- und Bibliotherapie?


Die Poesie- und Bibliotherapie hat ihre Wurzeln sowohl im künstlerisch-literarischen als auch im psychotherapeutischen Bereich. Im Lesen, Schreiben und Darstellen von eigenen oder fremden Texten wird die "Kraft und Macht des Wortes" spürbar.

Durch Schreiben  kann ein Zugang zu sich selbst und zu Mitmenschen gefunden, Lebenszusammenhänge erkannt und so die persönliche Entwicklung gefördert werden. Die Poesie- und Bibliotherapie bedient sich dabei der gestalteten Sprache als Medium für den therapeutischen Prozess, das wie kein anderes mit dem Inbegriff des Menschseins so stark verbunden ist: Die Sprache erst macht den Menschen zum Menschen.


Die Poesie- und Bibliotherapie hat sich ab Mitte des 20. Jh. in den USA entwickelt. Die Gründungsväter Jack Leedy (1969) und  Arthur Learner (1978) legten das grundlegende, theoretische Konzept fest, welches Eingang in Kliniken und psychosozialen Einrichtungen fand.


In den 60er Jahren brachte Hilarion Petzold die Idee der Poesie- und Bibliotherapie nach Deutschland und setzte Schreiben und Lesen als ergänzende Techniken im Rahmen der Gestalt- und Integrativen Therapie ein. Heute wird die Poesie- und Bibliotherapie als methodisches Verfahren von unterschiedlichen therapeutischen Schulen genutzt.


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